Ein kalter Winter durch steigende Gaspreise?

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Seit Monaten gehen die Gaspreise durch die Decke und viele wissen nicht mehr, wie sie das finanzieren sollen. Dies liegt größtenteils am Ukraine Krieg, durch die Sanktionen vom Westen. Doch die Sanktionen nutzt Putin, um Deutschland und die EU mit der Gaslieferung unter Druck zu setzen.                                                                                      Leider hat sich Deutschland jahrelang von Russland abhängig gemacht. Die Folgen spüren wir jetzt. Über die Hälfte der Gaslieferung kam 2021 aus Russland, um genau zu sein: 55%. Somit ist Russland unser größter Handelspartner in diesem Gebiet. Putin reagiert, wie zu erwarten war, nicht erfreut auf die Sanktionen und drehte in den letzten Monaten öfters mal den Gashahn der Pipeline Nord Stream 1 zu und ließ somit die Gaspreise in die Höhe steigen. 

Unrealistische Forderungen? 

Der Bundestag fordert nun die Bürger auf, weniger zu verbrauchen. Das heißt, sie sollen die Heizungen runter drehen, weniger Strom benutzen und nicht mehr so oft wie in den letzten Jahren warm duschen. Diese Maßnahmen sind jedoch nur bedingt umsetzbar, denn im Winter wird es zu kalt sein, um einfach mal nicht zu heißen oder es wird zu schnell dunkel sein, um das Licht länger auszulassen. Doch genau dies müssen viele Bürger in nächster Zeit tun, da sie jetzt schon Probleme haben, das Gas zu bezahlen. Aufgrund dieser Tatsache wird es für viele Deutsche der kälteste Winter, den sie bis jetzt erlebt haben. 

Wie könnte die Zukunft aussehen? 

Aktuell sucht die Bundesregierung nach Möglichkeiten, dass wir von anderen Ländern Gas erhalten. Auch soll es eine Preisbremse geben, damit die Rechnungen nicht unbegrenzt in die Höhe schießen können. Zum Glück werden auch die drei Atomkraftwerke noch am Netz gelassen, um im Zweifel mit Strom auszuhelfen.  

 

Wir drücken uns allen die Daumen, dass wir im Winter nicht frieren müssen und unsere Eltern alle die Gasrechnungen bezahlen können.