Jack Duese – exklusives Interview

Cooles Konzert von Jack Duese im Mellowpark
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Jack Duese sollte mittlerweile jeder von euch in Köpenick und der Köpenicker Umgebung kennen. Der 20-jährige New-Comer-Rapper, der in seinen Rap- und Hip-Hop-Songs seine tiefen Emotionen und seine Leidenschaft zur Musik preisgibt. Wir haben ihn exklusiv für euch interviewt.

Cooles Konzert von Jack Duese im Mellowpark
Cooles Konzert von Jack Duese im Mellowpark (Copyright: Insta: @fritz.kpp)
Im Mellowpark ging es am 27.08.2021 richtig ab! (Copyright: Insta: @fritz.kpp)
Im Mellowpark ging es am 27.08.2021 richtig ab! (Copyright: Insta: @fritz.kpp)

Wann hast Du die Musik für Dich entdeckt?
Ich hab schon früher als Kind immer im Auto bei der Musik mitgerappt und alle Anwesenden genervt. (lacht) Mit 10 oder 12 Jahren hab ich dann Hip-Hop entdeckt und nur noch Sido gehört. Irgendwann mit 14 oder 15 hab ich dann angefangen, meine eigene Musik zu machen und über Sprachmemos meine eigenen Songs aufgenommen. Später bin ich dann durch eine Freundin in ein Tonstudio gekommen und dann ging alles erst richtig los.

Was haben Deine Eltern zu Deiner Musikleidenschaft gesagt?
Am Anfang hab ich gar nicht drüber geredet und alles für mich behalten, weil ich mich erst beweisen wollte. Aber dann ca. 2-3 Monate kurz vor meinem Benz-Release habe ich ihnen alles erzählt. Ich habe mir so gut wie alle Studioaufnahmen selbst durch Arbeiten finanziert und meine Eltern haben mich machen lassen. Sie haben mich immer unterstützt und waren stets an meiner Musik interessiert.

Welcher Künstler hat Dich bei Deiner Musik inspiriert?
In meiner Kindheit definitiv Sido. Meine ersten Songs gingen aber eher in die damalige Richtung von Luciano. Irgendwann bin ich dann aber recht früh in die Berliner-Untergrund-Szene eingetaucht und versuche seither meinen eigenen Stil weiter auszubauen. Momentan höre ich vor allem UK Drill.

Welches Gefühl weckt Musik in dir?
Schwierig… Es macht einfach unfassbar viel Spaß etwas zu produzieren, was dann wirklich für immer existiert. Dieses Gefühl, etwas zu hinterlassen, was auch noch spätere Generationen hören werden, ist großartig. Und es auch für mich selbst zu hinterlassen, ist, denke ich, ein großer Ansporn.

Welcher war bis jetzt Dein schönster Moment als Künstler?
Mein erster richtiger Auftritt im Mellowpark! Vor allem nach Corona ist das Gefühl echt der Hammer, auf der Bühne zu stehen. Auch wie die Leute einen feiern und mitsingen ist schon sehr cool. Muss man erlebt haben.

Wie stellst Du Dir Deine Zukunft vor?
Mein Traum wäre es, die nächsten Jahre den Musiker-Lifestyle zu leben. Also reisen, vor vielen Leuten auftreten und damit mein Geld verdienen. Wenn ich es nebenbei schaffe, werde ich zusätzlich noch studieren. Denn es kann immer sein, dass es nicht klappt. Darauf muss man vorbereitet sein! Aber einen 9-to-5-Job würde ich gerne umgehen. (lacht)

Was machst Du sonst so in Deiner Freizeit?
Größtenteils mache ich Musik und dieses ganze Social-Media-Zeug. Damit hat man auf jeden Fall immer was zu tun. Inzwischen macht es aber auch Spaß. Und ansonsten natürlich feiern gehen und das Leben genießen. Nehmt euch kein Beispiel an mir, aber mal ’nen Goldi trinken und Party machen ist auch super. (lacht)

Was würdest Du anderen Jugendlichen raten, die gerne Musik machen wollen?
Am wichtigsten ist es, seinen eigenen Musikstyle zu finden und zu perfektionieren. Man muss schon viel investieren. Am Anfang habe ich mein ganzes Geld in die Musik reingesteckt und da ist wirklich nichts übrig geblieben. Außerdem reicht es heutzutage nicht mehr, einfach nur gute Musik zu machen. Es ist genauso wichtig, für etwas zu stehen und die Balance zwischen dem eigenen Image und der Selbsttreue zu finden. Bleibt also immer ihr selbst!

Du kannst Jack auch jederzeit auf Instagram finden. Seine Songs sind auf Spotify, Apple Music, Deezer und Co. erhältlich. Die Jackpot EP und sein Hit „Mein Benz“ sind auf jeden Fall ein Grund die Musikbox mal auf volle Lautstärke zu drehen. Und sein neuer Song „Pissed“ ist vor einigen Wochen erschienen. Hör doch mal rein! Wir als WYLD-asf-Team versprechen: Es lohnt sich!

„Pissed“ von Jack Duese